Kosten der Pflege

Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und kann aufgrund geänderter Bestimmungen von dem aktuell gültigen Zustand abweichen.
Bitte vereinbaren Sie einen individuellen Beratungstermin:

Pflegegeld

Der Pflegebedürftige bekommt Pflegegeld, wenn die Pflege ausschließlich von Angehörigen oder anderen privaten Pflegepersonen ehrenamtlich übernommen wird. Dabei werden folgende Beiträge bezahlt:

Pflegegrad 1

0€

monatlich

Pflegegrad 2

316€

monatlich

Pflegegrad 3

545€

monatlich

Pflegegrad 4

728€

monatlich

Pflegegrad 5

901€

monatlich

Das Pflegegeld wird direkt auf das Konto des Pflegebedürftigen überwiesen und ist zur Sicherstellung der erforderlichen Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung gedacht.

Wenn ausschließlich Pflegegeld in Anspruch genommen wird, muss ein sogenannter Beratungsbesuch nach §37.3 SGB XI durch einen professionell geführten Pflegedienst erfolgen. Den Pflegeeinsatz rechnet der Pflegedienst direkt mit der Pflegekasse ab.

Die Pflege wird nach Vereinbarung von Fachkräften eines ambulanten Pflegedienstes durchgeführt.

Pflegegrade 2-3

23€

pro Pflegekontrolleinsatz

Pflegegrad 4-5

33€

pro Pflegekontrolleinsatz

Pflegesachleistungen

Die Pflege wird nach Vereinbarung vom Pflegepersonal eines ambulanten Pflegedienstes durchgeführt. Die Kosten für die Pflegesachleistung können von den Pflegekassen in folgender Höhe übernommen werden:

Pflegegrad 1

bis zu

125€

monatlich

Pflegegrad 2

bis zu

689€

monatlich

Pflegegrad 3

bis zu

1.298€

monatlich

Pflegegrad 4

bis zu

1.612€

monatlich

Pflegegrad 5

bis zu

1.995€

monatlich

Härtefall

bis zu

1.995€

monatlich

Pflegegrad 2

mit EdA* bis zu

689€

monatlich

Pflegegrad 3

mit EdA* bis zu

1.298€

monatlich

Pflegegrad 4

mit EdA* bis zu

1.612€

monatlich

Pflegegrad 5

mit EdA* bis zu

1.995€

monatlich

Härtefall

bis zu

1.995€

monatlich
*= Einschränkungen in der Alltagskompetenz

Kombinationsleistung

Der Pflegebedürftige hat die Möglichkeit eine Kombination von Pflegegeld- und Pflegesachleistung in Anspruch zu nehmen. Das bedeutet, dass sowohl ein ambulanter Pflegedienst als auch eine private Pflegeperson die Pflege  durchführen. Bei der Kombinationspflege kann der Versicherte die Pflege durch den ambulanten Pflegedienst individuell wählen und den evtl. bestehenden restlichen Anspruch der Pflegestufe in anteiliger Geldleistung ausbezahlt bekommen.

Bei der Kombinationsleistung ist zu beachten, dass der Pflegedienst eine andere Berechnungsgrundlage mit der Pflegekasse hat als eine privat gestellte Pflegeperson.

Der Pflegedienst rechnet mit der Pflegekasse im Rahmen der Sachleistung ab (Kostensätze siehe Sachleistung). Falls der Kostensatz des Pflegedienstes nicht vollständig ausgeschöpft wird, wird der Restanspruch von Pflegegeld von der Pflegekasse umgerechnet (Kostensätze siehe Geldleistung) und an den Versicherten ausgezahlt.

Bei der Pflegesachleistung / Kombinationsleistung ist zu berücksichtigen, dass die Pflegeversicherung keine Vollkaskoversicherung ist, d.h. sie deckt den Pflegebedarf in den meisten Fällen nicht vollständig ab. Wenn das Budget der Pflegekasse überschritten wird, muss der Pflegebedürftige die entstandenen zusätzlichen Kosten selber tragen.

Verhinderungspflege

Voraussetzungen für eine Verhinderungspflege sind:

  • Der Versicherte muss in einer Pflegestufe eingestuft sein
  • Der Versicherte muss vor der ersten Inanspruchnahme der Verhinderungspflege mindestens 6 Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt worden sein.

Der Versicherte hat im Rahmen der Verhinderungspflege einen Anspruch auf bis zu 6 Wochen bzw. einen Jahreshöchstsatz von 1612 € für eine Verhinderungspflege. Außerdem kann bis zu 50 % des Leistungsbetrages der Kurzzeitpflege (bis zu 806 €) zusätzlich für Verhinderungspflege ausgegeben werden, soweit noch Anspruch auf Kurzzeitpflege besteht.

Wichtig zu wissen:

  • Verhinderungspflege kann aus jedem erdenklichen Grund in Anspruch genommen werden z.B. bei Krankheit oder bei Urlaub der Pflegeperson, bei einem eigenen Arzttermin der Pflegeperson etc.
  • Verhinderungspflege kann auch kurzfristig und stundenweise in Anspruch genommen werden.
  • Bei einer Verhinderung der Pflegeperson unter 8 Stunden am Tag (z.B. Arzttermin der Pflegeperson) wird das Pflegegeld nicht gekürzt.

Kostenträger sind in der Regel:

  • Krankenkassen
  • Sozialämter
  • Versicherungen  
  • Pflegekassen  
  • Berufsgenossenschaft  
  • Privatzahler

Häusliche Krankenpflege nach SGB V

Leistungen der Behandlungs- und Grundpflege werden von dem behandelnden Arzt auf der Verordnung für Häusliche Krankenpflege verordnet. Verordnungsfähig sind nur Maßnahmen, die im Richtlinienkatalog nach § 92 SGB V enthalten sind. Sofern diese Leistungen in den Richtlinien enthalten sind, werden diese in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

Behandlungspflegen, die nicht im Maßnahmenkatalog enthalten sind oder von der Krankenkasse abgelehnt werden, müssen die Klienten privat bezahlen.

Private Leistungen / Leistungen des Sozialhilfeträgers

Privatleistungen wie betreuende Tätigkeit, den Mobilen Sozialen Hilfsdienst, hauswirtschaftliche Versorgung und besondere Serviceleistungen müssen durch den Klient privat bezahlt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein Antrag bei dem zuständigen Sozialamt gestellt werden.

Diese Leistungen können u.a. sein:

  • Haushaltshilfe nach § 27 SGB XII
  • Hilfe zur Pflege nach § 61 SGB XII

Alle Leistungen des Sozialamtes sind einkommens-, vermögens- und bedarfsabhängig und müssen bei Bedarf beantragt und vom Sozialamt genehmigt werden.

Rechnungslegung

Die Rechnungslegung für Leistungen der Pflege- und Krankenkasse sowie Selbstzahler erfolgt durch unsere Verwaltung.

Häufig gestellte Fragen

Wenn ich die Leistungen der Hauskrankenpflege benötige, wie schnell können Sie die Pflege übernehmen?

Wir besprechen in einem persönlichen Gespräch alle Punkte und finden gemeinsam den für sie richtigen Ablauf.

Der Umgang mit der Vielzahl von Anträgen, Verordnungen, die Behördenkontakte und auch die finanzielle Abwicklung fällt mir sehr schwer. Wie unterstützt mich die Hauskrankenpflege dabei?

Wir sind Sie gern bei all den Problemen und Fragen, die im Rahmen der Pflege auftreten, da. Gern kümmern wir uns um den Kontakt zu Ihren Ärzten, bearbeiten Verordnungen und bestellen bei Bedarf alle notwendigen Heil- und Hilfsmittel. Wir unterstützen Sie auch bei Kontakten zu Ämtern und helfen Ihnen beim Ausfüllen von Anträgen.

Mich beunruhigen die Kosten, die möglicherweise auf meine Angehörigen im Fall einer ambulanten Pflege zukommen!

Das ist ein Punkt, der viele Pflegebedürftige beunruhigt – ganz zu unrecht. Nach einem ausführlichen Erstgespräch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag, der auch den eventuell zu zahlenden privaten Eigenanteil enthält. Sie haben die Möglichkeit den Kostenvoranschlag ausführlich mit ihren Angehörigen zu besprechen. Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

Kann ich mich darauf verlassen, dass der Pflegedienst zu der Zeit kommt, die mir angenehm ist?

Kann ich mich darauf verlassen, dass der Pflegedienst zu der Zeit kommt, die mir angenehm ist? Schon im Erstgespräch nehmen wir Ihre Wünsche, auch bezüglich der Pflegezeit, auf und besprechen bei Vertragsabschluss die Einsatzzeit.


Caroline Beuster &
Martina Reichenbach

Kontakt

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Tel.: 030 - 565 96 473
Fax: 030 - 565 96 474
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